In Zeiten der fossilen Ressourcenknappheit gewinnen Blockheizkraftwerke dank ihrer energieeffizienten Technik eine immer größere Bedeutung für Kommunen, Gewerbetriebe und Inhaber von Wohnanlagen. Denn sie gewinnen Strom und erzeugen dabei gleichzeitig Wärme, die ebenfalls für den Eigenbedarf genutzt werden kann. Überschüssiger Strom speist sich in das öffentliche Netz ein und wird vom regionalen Stromversorgungsunternehmen vergütet. Das neue Informationsportal www.blockheizwerk.com beantwortet die wichtigsten Fragen zur Anschaffung eines Blockheizwerkes.
Wie viel Watt sollte ein Blockheizwerk haben? Was besagt das Prinzip der Kraftwärmekopplung? Welche Unterschiede weisen die Anlagen auf? Wie teuer ist die Anschaffung eines Blockheizwerkes? In fünf kompakt aufbereiteten Rubriken machen sich Nutzer mit der Funktionsweise, den Leistungen und der technischen Beschaffenheit von Blockheizwerken vertraut. Sie erfahren, wie hoch die Kosten sind, welche Förderungen es gibt und wer fördert.
Oft fallen im Zusammenhang mit Blockheizwerken ähnlich klingende Begriffe wie Blockheizkraftwerk, Mini-Blockheizkraftwerk, Mikro-Blockheizwerk – eine Begriffsvielfalt, die bei Einsteigern schnell zur Verwirrung führt. Ebenso kompliziert erweist sich für Branchenunerfahrene die Abgrenzung zu herkömmlichen Kraftwerken, Heizkraftwerken und Biogasanlagen. Die Rubrik „Allgemeines“ informiert Nutzer deswegen über die wichtigsten Begrifflichkeiten rund um energieeffizienten Anlagen. Für Fragen, die unbeantwortet bleiben, können sich Nutzer an die Hotline des Informationsportals wenden oder eine E-Mail schreiben.
Doch was macht mehr Sinn? Ein Blockheizkraftwerk, eine Solar- oder Photovoltaikanlage? Hier muss man ganz genau schauen und durchrechnen. Wie hoch ist beispielsweise die Einspeisevergütung? ie staatlichen Förderprogramme und die Photovoltaik Einspeisevergütung sind ein Anreiz, sich eine Anlage aufs Dach bauen zu lassen. Die Förderprogramme für eine Photovoltaik Anlage sind je nach Bundesland unterschiedlich. Denn neben der Photovoltaik Förderung erhalten private Haushalte eine Einspeisevergütung für zuviel produzierten Strom. Wenn die Produktion über den Eigenbedarf hinaus steigt, wird eine Einspeisevergütung garantiert. Dies ist in Deutschland gesetzlich festgelegt. Verbraucher sind mit der Eigenproduktion von sauberem Strom zudem unabhängig vom örtlichen Netzanbieter. Die staatlichen Zuschüsse für den Einbau einer Anlage schwanken von Bundesland zu Bundesland. Wenn hohe Kosten davon abschrecken einen Einbau vornehmen zu lassen, sollte man sich über die Möglichkeiten der Förderung informieren. Kein anderes Land fördert die Stromgewinnung mittels Photovoltaik Technik so sehr wie Deutschland. Aber nicht nur Hausbesitzer können von Fördergeldern profitieren. Jeder, der kein eigenes Hausdach besitzt, kann Solarstrom erzeugen, wenn er sich an einer Gemeinschaftsanlage beteiligt. Seit der Überarbeitung des Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien haben sich die Rahmenbedingungen für die Nutzung deutlich gebessert. So sind Investitionen in moderne Solarstromanlagen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch interessant. Die KFW-Bankengruppe beispielsweise fördert Solarstrom-Anlagen und auch kombinierte Anlagen zur Wärme- und Stromerzeugung. In der Regel kann die Beantragung über die Hausbank erfolgen. Vor Baubeginn ist es ratsam, die Förderzusage abzuwarten. Über aktuelle Konditionen zur Photovoltaik-Förderung kann man sich im Netz informieren.