Die jüngste Gesetzgebung der europäischen Union hat zu einem erweiterten Verbot der konventionellen Glühlampen geführt. Die Begründung liegt in dem krassen Missverhältnis zwischen Lichtausbeute und eingesetzter Strommenge. Glühlampen verbrauchen den mit Abstand größten Teil der zugeführten Energie nicht zur Erzeugung von Licht sondern erzeugen unerwünschte Abwärme. Da in Europa mehrere Millionen Haushalte zu beleuchten sind, ist durch ihren Ersatz mit sparsamen Leuchten eine erhebliche Einsparung von Strom zu erzielen. Zur Produktion elektrischer Energie wird noch immer eine viel zu große Menge CO2 erzeugt, mit der das Klima belastet wird. Daher ist die Reduzierung des Stromverbrauches immer sinnvoll, zusätzlich werden die Verbraucher von hohen Stromkosten entlastet.
Welche Lampen sind wirklich Energiesparlampen?
Als schlimmste Energiefresser sind die nun verbotenen Glühlampen einzustufen. Gleich dahinter sind die sehr beliebten Halogenlampen anzusiedeln. Sie verwandeln ebenfalls einen großen Anteil der verbrauchten Energie in Wärme. Ihre Funktionsweise ist denen der Glühlampen recht ähnlich, es findet lediglich der Einsatz von Edelgasen zusätzlich statt und der Leuchtkörper ist vergleichsweise klein. Wegen ihrer modernen Bauformen sind sie jedoch weit verbreitet und beliebt. Relativ wirtschaftlich lassen sich Leuchtstofflampen betreiben. Sie sind schon viele Jahre bekannt und eignen sich bestens für Dauerbeleuchtungen und Zweckräume. Sie finden sehr oft Anwendung in großen Räumen und Hallen. Die Energiesparlampen arbeiten auf ähnlichem Prinzip, sind jedoch mit anderen Edelgasen und modifizierten Leuchtschichten ausgestattet. Sie haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Leuchtstofflampen. Mit LED haben sich die bisher sparsamsten Leuchten mittlerweile etabliert. Sie bestehen aus elektronischen Bausteinen, den Licht emittierenden Dioden. Sie geben Licht ab, wenn sie von Strom durchflossen werden. LED sind die sparsamsten bekannten Beleuchtungskörper.
Was sich damit tatsächlich einsparen lässt
Im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe benötigt eine Energiesparlampe etwa 5 bis 8 mal weniger Strom zur Erzeugung der gleichen Lichtintensität. Statt für eine Brenndauer von 1000 Stunden bei einer 100 Watt Glühlampe bei einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde 25 Euro zu bezahlen, kann eine Energiesparleuchte die gleiche Leistung für 3 bis 5 Euro erbringen. Eine LED hat einen noch höheren Wirkungsgrad und schafft die gleiche Beleuchtungsaufgabe mit dem Einsatz von nur 25 bis 50 Cent für die gleichen 1000 Stunden. So amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten in kurzer Zeit. Bei der Anschaffung von Energiesparlampen ist darauf zu achten, dass die Fassung richtig gewählt wird. Üblich sind Fassungen nach den Normen E14 und E27. Ein breites Angebot passender Energiesparlampen ist zum Beispiel auf Elektro4000.de zu finden.
Für welchen Einsatzzweck eignen sich Energiesparlampen?
Die Lichtfarbe der Energiesparlampen gab vor einigen Jahren noch Anlass zur Kritik. Mittlerweile wird ihr Licht von Verbrauchern nicht mehr als kalt eingestuft. Daher eignen sie sich für nahezu alle Räume und Wohnungen. Beim Kauf ist neben der richtigen Lampenfassung auf das Startverhalten der Energiesparleuchten zu achten. Einige Modelle benötigen ein paar Sekunden Anlaufzeit, bis sie ihre volle Leuchtkraft entfalten können. Informationen über das Startverhalten sind zu den einzelnen Angeboten für Energiesparlampen auf Elektro4000.de neben weiteren wichtigen Fakten zu erhalten.